Basisch lebt sich`s länger

Die Umgebung, in der jeder Mensch ein dreiviertel Jahr lang - vor seiner Geburt - lebt, ist hoch mineralisch, das heißt alkalisch oder basisch. Leben ist demnach basisch.

So hat es die Natur eingerichtet. Doch inzwischen hat der Mensch einiges angerichtet in der Natur (hat den Regen, die Böden sauer und die Bäume krank gemacht) sowie auch bei sich selbst.

Die Körperzellen der heutigen Menschen enthalten bis zu fünfhundert Chemikalien, die erst seit höchstens sechzig Jahren bekannt sind. Schutz und Sicherheit bieten Mineralstoffe aus der Natur.

Auch Tiere versorgen sich mit Mineralien von innen wie von außen.

  • Basisches von innen - lecken Salz, fressen Erde
  • Basisches von außen - wälzen sich in Erdschlamm und Erdstaub

Die basische Ernährung

Der menschliche Körper verfügt über verschiedene Entsäuerungssysteme. Hierzu gehören die Haut, die Lunge, die Leber, der Darm, die Lymphe und die Niere. Um unseren Körper zu entsäuern und den Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance zu bringen, müssen wir diese Wege der Entgiftung und Entsäuerung ausnutzen. Dazu stehen uns viele Möglichkeiten zu innerlichen sowie auch zur äußerlichen Anwendung zur Verfügung. So kann einerseits durch eine basische Ernährung insbesondere der Darm, die Leber und die Niere aktiviert werden. Mit Bewegung kann man andererseits, durch das tiefe Atmen, Säure über die Lunge abgegeben sowie auch den Lymphfluss anregen. Mit basischen Bädern ist es ebenfalls möglich den Körper äußerlich zu entsäuern – nämlich über die Haut.

Viele Leute glauben den Säuregehalt aufgrund des Geschmackes feststellen zu können. Dies ist jedoch reiner Irrglaube. So schmecken beispielsweise Limonaden sehr süß, haben aber einen sauren pH-Wert von 3. Umgekehrt schmecken vor allem viele Früchte sehr sauer (z.B Grapefruits, Äpfel etc.) welche wiederrum eine sehr basische Wirkung haben.

Bei vielen Lebensmittel kommt es auch darauf an, wie diese im Organismus aufgenommen und verstoffwechselt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Zucker. Er enthält kaum Säuren und wird daher auch in manchen Tabellen als neutral eingestuft. Durch den Stoffwechsel jedoch wird Zucker zu einer Säure umgewandelt und wirkt daher sauer. Säureforscher haben heute den Verdacht, dass vor allem weißer Zucker und Weißmehl die Übersäuerung des Gewebes beschleunigen.

Basiche Lebensmittel

Johannisbeeren, Petersilie, Grapefruits, Mandeln, Nektarinen, Bohnen, Ananas, Champignon, Heidelbeeren, Kartoffeln, Äpfel, Karotten, Lauch, Chinakohl, Himbeeren, Pfeffer, Bananen, Sesam, Mango, Paprika, Oregano, Erbsen, Rucola, Gurken, Kürbiskerne, Brokkoli, Zwiebel