Säuren und Basen

Basen sind Leben, Entwicklung, Ausdehnung. Sie sind weich und sanft, während Säuren zusammenziehend, verdichtend und verhärtend wirken.

Die zerstörenden Eigenschaften der Säuren wirken besonders verheerend auf organisches Material. Was wir von der Milch kennen, gilt für alle eiweißhaltigen Flüssigkeiten. Unter dem Einfluss von Säuren verändern sie sich derart, dass sie eindicken oder gerinnen.

Auch viele Körpersäfte enthalten Eiweiß. Wenn durch zu viele Säuren der Blutfluss am Herzen oder im Gehirn zum Stocken kommt, führt das zum Herz- oder Hirninfarkt

 

Die Forscherin I. Oetinger war die erste, die den wichtigen Zusammenhang zwischen Stress und Säurebildung entdeckte.

 

Paracelsus war wohl der erste, der die Säurebelastung des Körpers als „Grundübel“ bezeichnete.

 

Säuren werden einerseits vom Körper selbst durch den Stoffwechselprozess oder durch Stress produziert. Andererseits werden sie aber auch von außen durch verschmutze Luft, gewisse Medikamente, Umweltgifte und die Ernährung aufgenommen. Vor allem die moderne Zivilisationskost produziert besonders große Mengen an Säuren. (z.B. Fertigprodukte, kohlensäurehaltige Getränke)

Der Körper MUSS überschüssige Säuren neutralisieren um überleben zu können. Wenn das mit der zugeführten Nahrung jedoch nicht möglich ist, ist er wiederrum gezwungen, Muskel oder Gelenke zu übersäuern oder allen festen Strukturen wie z.B. Knochen, Knorpeln und Bändern, das wertvolle mineralische Material zu entziehen. Durch diese Überlebensfunktion des Körpers ist es möglich eventuelle lebensbedrohende Säurekatastrophen zu überwinden.

Säure-Basen Haushalt

Man ist, was man isst? – oder die zugeführte Nahrung hat einen Einfluss auf den Säure-Basen Haushalt des Körpers.

Alle Flüssigkeiten und Gewebe in unserem Körper enthalten Säuren und Basen. Sie entstehen durch die Ernährung und den Stoffwechsel unseres Organismus. Beide sind gleichermaßen lebensnotwendig und für sich betrachtet weder gut noch schlecht. Allerdings müssen Säuren und Basen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, um faire Teamplayer für unsere Gesundheit zu sein.

Die meisten Nahrungsmittel unserer Zivilisationskost machen sauer. Wissenschaftler wissen: ein ausgewogener Säure-Basen Haushalt ist eine Grundlage für Ihre Gesundheit!

Das Säure-Basen-Verhältnis

Der Säure-Basen-Haushalt sichert den optimalen Ablauf wichtiger physiologischer Vorgänge im menschlichen Körper wie Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Abwehrkraft und Hormonhaushalt.

Die vermehrte Aufnahme säurespendender und -erzeugender Nahrung, die geringe Aufnahme von basenspendender Nahrung sowie eine mangelhafte Ausscheidung von Säuren durch Bewegungsmangel, Flüssigkeitsdefizite und dem Fehlen von Basen führen zu einer Übersäuerung des Gewebes.

Der pH-Wert

Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin unterschiedlich ist. pH-Werte unter dem neutralen Wert 7 sind dabei sauer, pH-Werte über7 basisch.

Der pH-Wert, der unserem Körper die Voraussetzungen für ein bestmögliches, d.h. normales Funktionieren ermöglicht, liegt im Blutgemessen bei 7,4.